Auch Tübingen ist von den bundesweiten Bauernprotesten nicht verschont geblieben. Am Mittwochabend zogen über 100 Traktoren durch die Innenstadt. Unsere Redakteurin hat die Aktion begleitet.
Auch Tübingen ist von den bundesweiten Bauernprotesten nicht verschont geblieben. Am Mittwochabend zogen über 100 Traktoren durch die Innenstadt. Unsere Redakteurin hat die Aktion begleitet.
Viele Studierende sind zurzeit psychisch belastet, doch die Suche nach Hilfe verläuft selten einwandfrei. Egal, ob es um ein Beratungsgespräch oder einen Therapieplatz geht, Hilfesuchende müssen sich häufig auf lange Wartezeiten einstellen. Ein Psychotherapeut und eine Betroffene berichten über die Lage in Tübingen.
Zum Ende des Jahres hin neigt der Mensch zu Rückblicken: Was lief besonders gut im vergangenen Jahr? Was ist noch ausbaufähig? Während die Welt zur Zeit zwar aus den Fugen zu geraten scheint und das Chaos regiert, wollen wir einen gekonnten Balanceakt wagen und sowohl zurück, auf die Herkunft weihnachtlicher Symbole und Traditionen, als auch nach vorne sehen.
So langsam beginnt auch in der Universitätsstadt Tübingen und am Campus eine besinnliche Zeit voller Lichterglanz und festlicher Vorfreude. Inmitten von Vorlesungen und Klausurvorbereitungen taucht auch das Unileben Ressort der Kupferblau ein in die festliche Atmosphäre des Advents.
Die Neckarbrücke bot am Donnerstagabend ein seltsames Bild: Auf beiden Seiten des Gehwegs sind Tische aufgebaut worden, dahinter stehen dick in Winterbekleidung eingepackte Gestalten. Mitglieder christlicher Hochschulgruppen versorgen Passant*innen mit Late-Night Snacks. Was steckt hinter der Aktion? Die Kupferblau fragt nach.
Viele wichtige Themen wurden bei der Sitzung des Studierendenrates am 11. Dezember besprochen. Es ging um Anträge von Hochschulgruppen für eine Ausstellung und Podiumsdiskussion sowie für Flyer, die Verteilung der Qualitätssicherungsmittel, Antisemitismus auf dem Campus und einen vom Spiegel enthüllten Missbrauchsfall am Uniklinikum. Mit gut 20 Leuten, Butterbrezeln, süßen Stückchen …
Was wäre die Uni ohne die Arbeit der Studentischen Hilfskräfte? Vermutlich würden viele Dinge nicht mehr funktionieren. Trotzdem sind die Arbeitsbedingungen oftmals schlecht: Mindestlohn, Kettenbefristung und dadurch Abhängigkeit von Vorgesetzen. Die Kampagne TV Stud will das ändern: Sie möchte einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte erkämpfen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dafür wird nun anlässlich der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und den Ländern gestreikt.
Wir alle kennen ihn, wir alle lieben ihn – Kaffee. Kaffee ist das Mittel, das uns morgens weckt und gegen Semesterende durch die Klausurenphasen zieht. Doch drei Autor*innen stellen sich eine Frage, die die Meisten bei der Alltagsdroge vergessen haben: Welchen Preis hat Kaffee? Im Tübinger Buchladen Quichotte präsentieren sie Mitte November ihr Werk: ‚Kaffee – Eine Geschichte von Genuss und Gewalt‘. Darin ziehen sie die Verbindung zwischen der Geschichte der Kaffeeproduktion und den sozialen und ökologischen Auswirkungen des Herstellungsprozesses.
Die Lüge der gestohlenen Wahl in den USA, die Behauptung, die BRD sei eine GmbH und von russischen Oligarchen gesponserte europäische Journalist:innen – Verschwörungstheorien und die Verbreitung von Falschinformation stellen weltweit eine Bedrohung für Demokratien dar. Welche Rolle die Wissenschaft bei der Auflösung solcher Lügen spielen kann und vielleicht sogar muss, wurde am vergangenen Mittwoch im Weltethos-Institut besprochen.
150 Menschen musste das Tübinger Unikino bei der Vorstellung von „Barbie“ (2023) am vergangenen Dienstag nach Hause schicken – der Saal war komplett voll. Auch diese Woche fand Regisseurin Greta Gerwig wieder großen Anklang mit ihrer Verfilmung von „Little Women“ (2019). Die Kupferblau wirft einen Blick hinter die Kulissen.