Im StuRa wurden Anträge zur Förderung politischer Bildungsangebote besprochen und der Koordinator des Arbeitskreises für Presse und Öffentlichkeit gewählt. Zuletzt ging es um die Frage, ob es bei der kommenden Neuwahl des StuRas einen Wahl-O-Mat geben wird.
Zunächst stellte ein Mitglied von Ende Gelände Tübingen zwei Anträge auf Förderungsmittel in Höhe von 400€ bzw. 800€ für zweierlei politische Bildungsangebote vor. Dabei handelt es sich zum einen um einen Vortrag über Wasserkriege und zum anderen über drei Workshops im Bereich der Vorbereitung auf mögliche Extremsituationen, mit der man sich während einer Demonstration konfrontiert sehen könnte. Als Beispiele nannte das Mitglied einen medizinischen Notfall, eine gewaltvolle Eskalation oder Kontakt mit der Polizei.

Sowohl der Vortrag, als auch einer der Workshops hatten bereits stattgefunden, bevor der jeweilige Antrag vom StuRa diskutiert wurde. In beiden Fällen stellte die FSVV einen Antrag auf Vertagung, um es der Fachschaftsversammlung zu ermöglichen, über diese zu beraten. Diesen Anträgen wurde stattgegeben, sodass der StuRa erst bei der nächsten Sitzung am 01. Juni über eine eventuelle Förderung entscheiden wird.
Bei der letzten Sitzung des Studierendenrats (StuRa) wurde der neue Arbeitskreiskoordinator des StuRa-internen Arbeitskreises für Presse und Öffentlichkeitsarbeit gewählt.
Wahl-O-Mat für die StuRa-Wahl
Zuletzt stellte ein online-zugeschaltetes StuRa-Mitglied den Vorschlag der inneruniversitären Organisation Team Tomorrow vor, einen Wahl-O-Mat für die kommenden StuRa-Wahlen zu erstellen. Dies wäre allerdings mit einem hohen Aufwand seitens derjenigen Studierenden verbunden, die sich zur Wahl stellen ließen, wand ein StuRa-Mitglied ein. Darüber hinaus sei es fragwürdig, ob sich dieser Aufwand proportional zu dem Ertrag verhalten würde, so ein weiteres StuRa-Mitglied. Aus diesen und weiteren Gründen sprachen sich die anwesenden StuRa-Mitglieder vermehrt gegen einen solchen Wahl-O-Mat aus.
In der Sitzung wurde außerdem der neue Arbeitskreiskoordinator des StuRa-internen Arbeitskreises für Presse und Öffentlichkeitsarbeit gewählt.
Beitragsbild: Johanna Grün

