Hochschulpolitik Politik

Vorsitzender der Studierendenvertretung tritt zurück – Nachfolgerin gewählt

Überraschend reicht der Vorsitzende der Verfassten Studierendenschaft seinen Rücktritt ein. Noch in der Sitzung wird eine Nachfolge gewählt. Die Hintergründe des Rücktritts.

Der Vorsitzende der Studierendenvertretung, Yannick (FSVV) hat seinen Rücktritt erklärt. Er gab sein Amt sofort ab. Noch in der StuRa-Sitzung am Montag wurde Evelyn (GHG) als Nachfolgerin gewählt. Sie erhielt die Mehrheit der Stimmen. Zusammen mit Maria (ebenfalls GHG) wird sie nun die Verfasste Studierendenschaft ab dem 1. Februar leiten. Maria war bereits zusammen mit Yannick Vorsitzende. 

Yannick hatte vor der StuRa-Sitzung seinen Rücktritt schriftlich eingereicht. Eine offizielle Begründung in der Sitzung folgte nicht. Er selbst war nicht anwesend. Nach Informationen von Kupferblau soll es interne Konflikte in der Führungsebene gegeben haben. Auch Evelyn als Nachfolgekandidatin soll bereits vor der Wahl festgestanden haben. Sie erhielt in der geheimen Abstimmung zwölf Stimmen. Ein Mitglied stimmte gegen sie, drei enthielten sich.

Zuvor hatte sich eine Vertreterin der LHG über die Kommunikation des StuRas an seine Mitglieder beschwert. Sie habe über den Instagramkanal von Kupferblau von dem Rücktritt erfahren – und nicht auf offiziellem Weg von dem Gremium selbst. 

Trotz Rücktritt – zu Sitzungsbeginn ‚Business as usual‘

Obwohl der Rücktritt bereits vor Sitzungsbeginn bei der Sitzungsleitung einging, startete der StuRa wie immer mit Diskussionen über mehrere Anträge. Unter anderem beschlossen sie, das Pilotprojekt des Rektorats für Wasserspender zu unterstützen. Sollten zusätzliche Kosten anfallen, wird der StuRa diese bis zu 3.000 Euro übernehmen. Erst gegen Ende der Sitzung – nach einer kurzen Pause – wurde die Neuwahl durchgeführt.

Laut Satzung der Verfassten Studierendenschaft muss nach einem Rücktritt unverzüglich eine Nachfolge gewählt werden. Die verbleibenden Tage, bis zur Amtsübernahme im Februar, muss Yannick die Geschäfte demnach weiterführen. Eigentlich wäre seinen Amtszeit bis Oktober gegangen. 

Beitragsbild: Johanna Grün

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